Wer zu uns kommt ...

Menschen, die einen guten Ort suchen, um sich selbst besser kennen zu lernen, die eine Krise überwinden wollen oder den Weg aus einer Erkrankung suchen.

Zu uns kommen:

Lehrerinnen/Lehrer

Lehrer geraten durch die schwieriger werdende Klassensituation, aber auch durch die Schulorganisation in eine Burn-Out-Spirale. Fehlende Motivation und Gewaltbereitschaft in der Klasse können ihre Grenzen überschreiten. Aber auch das Kollegium und die Schulleitung wirken nicht immer fördernd, sondern können die schwierige Situation noch verschärfen. Und schließlich können die Eltern der Schüler auch zu einer enormen Belastung werden.
So leiden fast ein Drittel der Pädagogen unter chronischer Erschöpfung mit weiter steigender Tendenz (Gutachten des Aktionsrates Bildung) und die krankheitsbedingten Fehltage haben sich in den letzten Jahren verdoppelt.  Aus der Erschöpfung können tiefergehende Erkrankungen entstehen, sofern keine problemlösende bzw. heilsame Intervention erfolgt. Dazu gehören Depressionen und berufsbezogene Ängste, Süchte und auch somatische Reaktionen wie Schmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Magen-Darm-Probleme.

Lehrer setzen sich durch perfektionistische Ideale oft zusätzlich selbst unter Druck und können ihre Zielvorstellungen nur schwer zurückschrauben. Hinzu kommt, dass durch die Verpflichtung, zu Hause zu arbeiten, die Trennung zwischen Berufs- und Privatleben teilweise aufgehoben ist. Da im Studium die fachliche Qualifikation im Vordergrund steht und emotionale Kompetenzen nur im Ansatz vermittelt werden, ergeben sich in diesem Bereich die vordringlichen Krisen. Das Schulsystem ist nicht darauf ausgerichtet, diese Krisen aufzufangen, so dass die Hilfe in der Regel außerhalb des Schulsystems gesucht werden muss.

Ärzte, Therapeuten

Das Syndrom der „hilflosen Helfer“ entwickelt sich oft bei Menschen, die im sozialen Bereich helfend tätig sind. Hintergrund ist das Bemühen, um jeden Preis auch über die eigenen Grenzen hinweg helfen zu wollen. Dabei wird die eigene Gesundheit vergessen und kommt erst mit einer Erkrankung wieder ins Bewusstsein. Aber auch dann sträuben sich viele Betroffene aus Scham, in die Patientenrolle zu wechseln, so dass viel Zeit vergehen kann, bis angemessene Schritte  unternommen werden, um sich Hilfe zu suchen.
Wird eine stationäre Behandlung notwendig, ist ein erfahrenes Behandlerteam wichtig, um den Betroffenen nachdrücklich dabei zu unterstützen, sich wirklich auf die Patientenrolle einzulassen.

Selbstständige und Leitungskräfte

Selbstständige und Manager neigen dazu, eine innige Verbindung mit ihrem Aufgabenfeld einzugehen, so dass sie mitunter mehr mit ihrer Arbeit als mit sich selbst identifiziert sind. Die von ihnen zu tragende Verantwortung bringt sie dazu, rücksichtslos die eigenen Grenzen zu missachten, zu viel zu arbeiten, zu wenig zu schlafen und Körpersignale zu überhören. Mitunter kommen noch eine ungesunde Ernährung und der Missbrauch von Suchtmittel hinzu.
Irgendwann wehrt sich die Gesundheit und boykottiert eine Fortsetzung des Raubbaus durch eine Erkrankung oder durch einen Leistungsabbau, der dann in einen Burn-Out führt. Wenn dann die Entscheidung für eine stationäre Behandlung gefallen ist, neigen die Betroffenen dazu, den zeitlichen Rahmen viel zu eng zu stecken. Das kann dazu führen, dass es nur zu einer kurzfristigen Entlastung kommt und die zugrundeliegende Thematik nicht wirklich verändert wurde. Daher ist es wichtig, dass Betroffene sich nicht durch vorweg festgelegte Termine einengen, sondern sich die Zeit nehmen, die sie brauchen, um wirklich etwas zu ändern.

Die Indikationen im einzelnen:

Klinik am Leisberg

Eine Klinik der Rheintal-Klinikbetriebsgesellschaft mbH

Geschäftsführer: Dr. Th. Falbesaner

Sitz: Baden-Baden

Eingetragen beim Amtsgericht Mannheim HRB 202167

Adresse

Gunzenbachstr. 8
76530 Baden-Baden

Fon: 07221 - 39 39 30
Fax: 07221 - 39 39 350

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!