Mitarbeiter stellen sich vor

Wilma

Mein Name ist Wilma, ich bin in Mallorca geboren, bin 4 Jahre alt und schon früh nach Baden gekommen. Dort wohne ich bei Familie Schmidt. Ich bin als Co-Therapeutin an der Klinik tätig.

 "An meinen Arbeitstagen gibt es morgens eine Einsatzbesprechung und ich erfahre, mit wem ich arbeiten werde. Dann ist die Frage, wie ich meine Aufgaben am besten angehen kann. Meistens geht es um Angst. Fast alle merken aber schnell, dass man vor mir keine Angst haben muss, Spass ist angesagt!"

"Arbeiten kann richtig angenehm sein! Ich glaube, dass ich da oft beneidet werde, weil ich so viele Streicheleinheiten bekomme. Aber es ist natürlich auch anstrengend, weil ich mich dann auf die Bedürfnisse anderer einstellen muss.

 

 

 

Da bin ich dann auch wieder froh, wenn ich in den Pausen so richtig herumtollen darf."

Kommentar vom Chef: Wilma respektiert intuitiv den nonverbalen Wunsch nach Distanz und nähert sich nur aufgefordert. Für die meisten Patienten hat ein Hund eine beruhigende entängstigende Wirkung und ist auch dadurch – gleichsam als „Co-Therapeut“- eine wertvolle Unterstützung im psychotherapeutischen Prozess.  Allein durch die körperliche Nähe und Berührung des Hundes können Stresssymptome reguliert werden und diese taktilen Kontaktangebote können helfen, das Körper-Ich zu aktivieren und im Körperbewusstsein verankerte Erinnerungen hervorzuholen. Durch die Integration eines Hundes in die Therapie erweitern sich die Möglichkeiten, mit den Patienten über Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Handlungsmuster zu sprechen. Trainierte Hunde gehen freundlich und offen auf Menschen zu  und passen sich ihnen an, wenn klare Signale durch Körperhaltung und Sprache ausgesendet werden. Wenn der Mensch jedoch keine  Souveränität und Präsenz erkennen lässt, dann übernimmt das Tier die Führung und spiegelt dem Menschen in einer direkten Rückmeldung seine Führungsschwäche. Eine gute Übung ist auch, dem Hund Grenzen zu setzen und „Stopp“ zu sagen. In der Art und Weise wie die Patienten den Kontakt zum Hund gestalten oder auch vermeiden, kommen affektmotorische Muster zum Tragen, auf die der Hund wiederum reagiert.
Es können durch die Interaktion von Patient, Therapeut*in und Tier Urinstinkte, Selbstheilungskräfte und tiefere psychische Strukturen „aufgeweckt“ werden.

Klinik am Leisberg

Eine Klinik der Rheintal-Klinikbetriebsgesellschaft mbH

Geschäftsführer: Dr. Th. Falbesaner

Sitz: Baden-Baden

Eingetragen beim Amtsgericht Mannheim HRB 202167

Adresse

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Fax: 07221 - 39 39 350

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